Wir brauchen neue Formen der Bilanzierung und Transparenz

In dem Video gehe ich auf die Frage ein, welche Form der Bilanzierung und Transparenz uns im Tourismus in die Zukunft führen. Ich glaube dass eine reine Finanz- und Kundenfokussierung zu wenig ist und spüre, dass uns das besonders in der aktuellen Krise deutlich wird. Was führt uns also in die Zukunft?

Dazu gebe ich heute einen Impuls aus der Gemeinwohl-Ökonomie Bewegung, die in diesem Jahr 10 Jahre alt wird. Aus dieser stammt die sogenannte Gemeinwohlmatrix, die sich in zwei Berichtsachsen (siehe Bild unten) gliedert: Auf der einen Seite die Berührungspunkte eines Unternehmens (Lieferant*innen, Eigentümer*innen, Mitarbeitende, Kund*innen und das gesellschaftliche Umfeld) und auf der anderen Seite die Werte aus unserer Verfassung, die wir auch aus Freundschaften und unseren Familien kennen (Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit sowie Transparenz und Mitentscheidung). In der Matrix ergibt das 20 Felder, zu denen die Gemeinwohlökonomie einlädt, transparent zu berichten. Insgesamt können so bis zu 1000 Punkte erreicht werden und je mehr Punkte ein Unternehmen erhält, desto mehr trägt es zum Gemeinwohl bei.

Ich finde das ist eine interessante Inspiration für den Tourismus gerade für Hotels und Regionen…was denkt ihr?

Link zur Gemeinwohlökonomie und einem Erklärvideo: https://web.ecogood.org/de/

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About the author

Andreas Koch, a leading expert in sustainable and regenerative tourism, has dedicated over 25 years to integrating sustainability as a model for success. As Sustainability and Quality Manager at TUI Germany, as well as the founder of bluecontec/tourythm GmbH and Futouris e.V., he has supported numerous destinations and hotels. Koch views sustainability as a fundamental mindset and advocates for collaborative, interconnected approaches to build a future-ready industry.